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Curriculum 4.0.nrw

Im Auftrag des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft vergibt die HHU Fördermittel im Rahmen des Programms „Curriculum 4.0.nrw“. Ziel dieser Förderung ist es, Module und Curricula im Hinblick auf die Anforderungen der Digitalisierung zu verbessern. Das Programm richtet sich damit an die Studiengänge der HHU.

Die Studiengangsleitungen stellen dazu einen Antrag zur (Weiter)Entwicklung von einzelnen oder mehreren Module bzw. Studiengängen, die für maximal 1 Jahr mit 20.000€ (Modul/e) bzw. 40.000€ (ganze Studiengänge) gefördert werden. Pro Studiengang kann ein Antrag gestellt werden, dabei sind die geltenden Regelungen zur Akkreditierung zu berücksichtigen. Der nächste Förderzeitraum, für den die Bewerbungsfrist bereits abgelaufen ist, beginnt am 1. Januar 2021 und beträgt maximal ein Jahr. Das Programm wird im Jahr 2021 erneut ausgeschrieben.

Bisher geförderte Projekte

ART 4.0 - Digitale Kunstvermittlung  

Das Projekt dient der curricularen Weiterentwicklung des Pflichtmoduls C) „Grundlagen der Kunstvermittlung“ und des Praxispflichtmoduls D) „Kunstvermittlung und Kulturmanagement“ des M.A. KuK. Ziel ist der Ausbau digitaler Kompetenzen Studierender sowie das Vermitteln digitaler Methoden zur Erforschung und Präsentation von Kunst in Hinblick auf die veränderten Anforderungen in der Arbeitswelt. Studierende werden in ihrem souveränen Umgang mit neuen Technologien gestärkt und zur eigenständigen Auseinandersetzung mit digitalen Prozessen innerhalb der Lehrveranstaltungen und in der praktischen Anwendung im Rahmen von Teamprojekten angeleitet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Module werden adaptiert und um die „digitale Kunstvermittlung“ ergänzt. 

Die Potenziale der Digitalisierung im Kunstfeld spiegeln sich sowohl durch die inhaltliche Anpassung als auch durch die Konzeption didaktischer Formate, wie interaktiver, multimedialer und modular-anpassbarer Online-Lerneinheiten.

Kontakt: Prof. Dr. Ulli Seegers, Theresa Stärk und Christine Stender

Lernraum „Digitales Arbeiten in den Geisteswissenschaften“ (DiAG) 

Im Modul „Methodische Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens“ des BA-Studiengangs Transkulturalität werden basale Kenntnisse der wissenschaftlichen Arbeit vermittelt. Dazu gehören ganz zentral auch Fertigkeiten des Digitalen Arbeitens, die durch einen digitalen Lernraum vertieft und ausgebaut werden sollen. Die Inhalte dieses Lernraums „Digitales Arbeiten in den Geisteswissenschaften“ (DiAG) sollen in enger Abstimmung mit den beteiligten Dozierenden, dem DH-Koordinator der Fakultät und nicht zuletzt den Studierenden erstellt werden. Der auf der Lernplattform ILIAS bereitgestellte Lernraum dient künftig als inhaltliche und methodische Basis der beiden Lehrveranstaltungen des Moduls und ist mit diesen sowohl hinsichtlich der Lernziele als auch der Prüfungsvorbereitung verknüpft. Der Lernraum ist durch seine interdisziplinäre Ausrichtung auch für andere Veranstaltungen der geisteswissenschaftlichen Fächer nutzbar und wird als OER öffentlich zur Verfügung gestellt.

Kontakt: Dr. Oliver KiechleProf. Dr. Guido Thiemeyer

Digitale Kunstgeschichte

Das Verbundprojekt Digitale Kunstgeschichte der Masterstudiengänge M.A. Kunstvermittlung und Kulturmanagement und M.A. Kunstgeschichte nutzt die Potenziale der digitalen Transformation für die strategische, inhaltliche und operative Weiterentwicklung für Studierende und Lehrende. Innerhalb des Projektzeitraums wird dank der Personalstelle sowohl die Konzeption als auch Implementierung eines modularen, hochschuldidaktischen Maßnahmenpaketes umgesetzt, das auch nach Projektabschluss in die Studiengänge transferiert wird. Es werden ein Wahl- und ein Pflichtmodul weiterentwickelt, deren Veranstaltungen von Studierenden beider Fächer belegt werden können. Die modulare Entwicklung der ELearning- Maßnahmen und des Blended Learning ermöglicht die spezifische Auswahl entsprechend der Schwerpunkte der einzelnen Veranstaltungsformate. Inhaltlich reflektiert die Lehre die aktuellen, digitalen Entwicklungsprozesse im Kunst- und Kulturbetrieb und erweitert das Qualifikationsprofil der Studierenden.

Kontakt:

Grundlagenwissen und Methodische Kompetenzen (GMK) für den interdisziplinären Studienschwerpunkt „Kulturelle Grundlagen Europas“

Das Pflichtmodul „Grundlagenwissen und methodische Kompetenzen (GmK)“ trägt als methodischer Pfeiler des interdisziplinären und internationalen Studienschwerpunktes „Kulturelle Grundlagen Europas“ dazu bei, zukünftigen Absolvent*innen mit dem Erwerb von future skills zeitgemäße und perspektivisch wichtiger werdende Kompetenzen für berufliche Chancen und gesellschaftliche Teilhabe zu vermitteln. Spezifisch ist, dass institutionell etablierte Methoden für Informationskompetenz der Geschichtswissenschaften und der Kunstgeschichte um Perspektiven der Digitalisierung, Digitalisation und digitalen Transformation bereichert werden, um zu einem reflektierten Umgang mit digitalen Informationen und Tools beizutragen. Standortunabhängige Selbstlernkurse (mLearning) gewähren entsprechend der individuellen Lernmuster und -tempi Freiräume und Selbstbestimmung, während kollaboratives Lernen und Anwenden mit Praxisbezug die erweiterten und neuen Kompetenzen verständlich machen und verstetigen.

Kontakt:

 

Data Science in Business Research & Practice: Konzeption und Implementierung eines interdisziplinär-kooperativen Projektmoduls für Masterstudierende

An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf soll ein neues Modul „Data Science in Business Research & Practice“ geschaffen werden. Dieses soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Studierenden in den Masterstudiengängen Betriebswirtschaftslehre der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie Artificial Intelligence & Data Science der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät fördern. Ziel des Moduls ist es, betriebswirtschaftliche Fragestellungen mittels Methoden der Data Science zu adressieren. Durch ein Blended-Learning-Konzept erarbeiten die Studierenden, auf Basis eines gegebenen Datensatzes, gemeinsam eine Problemstellung sowie geeignete technische Lösungsansätze und lernen die Ergebnisse aus methodischer und ökonomischer Perspektive kritisch zu diskutieren. Das Modul ist somit geeignet um nicht digitale (Kreativität, Kooperation), digitale (digital learning, data literacy) und technologische Kompetenzen (Tech-Translation, komplexe Datenstrukturen) zu fördern.

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