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hein@ward - Preis für Digitale Lehre an der HHU

Seit 2010 gibt es an der HHU den hein@ward, den Preis für herausragende digitale Lehre. Der Preis ist eine Kategorie des Lehrpreises unserer Universität, der einmal im Jahr beim "Tag der Lehre" verliehen wird. Das Vorschlagsrecht für den hein@ward liegt (wie bei allen Lehrpreisen) einzig und allein bei den Studierenden. Ausgezeichnet werden also wirklich die Personen, die mit ihrer digitalen Lehre besonders motivieren und begeistern.

Bisherige Preisträger/innen

Dr. Carsten Döing
Kurse am Trainingszentrum für ärztliche Kernkompetenzen

Döing gibt Kurse wie "Interprofessionelles Wundmanagement" oder einen "EKG-Kurs", in denen er praktische Fertigkeiten mittels E-Learning vermittelt. Dabei begeistert er mit Engagement, Fachkompetenz und Wertschätzung. Die Studierenden, die ihn für den Preis nominiert haben, bescheinigten Döing außerdem eine "unerschöpfliche Motivation und grenzenlose Begeisterungsfähigkeit".

Esther Seyffarth, Benjamin Burkhardt
Computerlinguistische Programmierung mit Python

Von den Studierenden hervorgehoben wurde das große Interesse der Lehrenden am Lernerfolg der Studierenden und das hohe Maß an Reflexionsfähigkeit über die eigene Lehre.

Nicolas Schmelling
Big Data Biology

Nicolas Schmelling wurde für sein E-Learning-Projekt „V-Modul 504: Big Data Biology“ prämiert. Heutzutage ist es immer wichtiger, große Datensätze zu analysieren und Grundkenntnisse im Programmieren zu haben. Beides lernen die Studierenden anwendungsbezogen in diesem Modul: sowohl die korrekte statistische und visualisierte Auswertung von Datensätzen wie auch das Programmieren mit Jupyter. Zusätzlich gibt die Lehrveranstaltung einen Überblick, über die für Biologen wichtigen Hochdurchsatz-Methoden. Besonders gewürdigt haben die Studierenden die durchgehende Begleitung des Unterrichts durch aktuelle Wissenschafts- und Blogbeiträge. Auch die von Schmelling zur Verfügung gestellten Links zu aktuellen Videos im Unterrichtsmaterial kamen gut an. Beurteilt wurden seine eLearning-Materialen als ausreichend, gut gegliedert und abwechslungsreich und damit hilfreich, um selbstständig zu lernen und sich auf die Klausur vorzubereiten.

Dr. Witold Mucha
Gefährdung des Friedens in Europa? - Standortübergreifendes Seminar als 'Blended Learning'

In dieser neuartigen Ringveranstaltung arbeiteten Forschende und Studierende aus 13 unterschiedlichen Universitäten über eine digitale Videoplattform und virtuelle Arbeitsräume jede Woche über hunderte Kilometer hinweg zusammen. Die Studierenden hoben in der Evaluation besonders die sowohl thematisch wie auch methodisch nachhaltige und perspektivenreiche Auseinandersetzung mit den Seminarinhalten hervor. Abgerundet wurde das innovative Konzept des Seminars durch vielfältige Möglichkeiten wissenschaftlichen und journalistischen Arbeitens, etwa in Form der Produktion von Zeitungsartikeln, Video- oder Radiobeiträgen.

Prof. Dr. Barbara Weißenberger
Internes Rechnungswesen: Kostenrechnung und Kostenmanagement

Das aufwendig aufbereitete E-Learning-Angebot zu einer Bachelor-Pflichtveranstaltung, das im Rahmen eines "Inverted-Classroom"-Konzepts zum Einsatz kam, begeisterte die Studierenden und überzeugte schließlich auch die Jury.

Dipl.-Inform. Andreas Barbian
Projekt zur Virtuellen Mikroskopie "Omentum"

Für den eTeaching-Preis wurde Andreas Barbian von Studierenden der Medizin vorgeschlagen, die die Virtuelle Mikroskopie im Histologie-Praktikum im Vergleich zum üblichen Lehr-Lern-Szenario als besonders lernwirksam empfunden haben.

PD Dr. Klaus Schaper
E-Learning-Plattform scheLM

Schaper wurde ausgezeichnet für seine E-Learning Plattform scheLM. Die Abkürzung scheLM steht für spezielle chemische eLearning Module. Ergänzend zu Vorlesung, Übungen, Seminaren und Praktikum können sich Studierende mit diesen Modulen die Grundlagen der Chemie auf andere Art und Weise spielerisch und interaktiv aneignen. Die Module zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein interaktives Lernen erlauben.

E-Learning-Team der Palliativmedizin (Projektleiter: Dr. med. Christian Schulz MD, MSc)
E-Learning-Basiskurs Palliativmedizin

Das Team des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin schuf ein interaktives und fallorientiertes E-Learning-Angebot für Studierende der Humanmedizin. Diese haben nun erstmals die Möglichkeit, anhand eines Fallbeispiels den modellhaften Wochenverlauf eines palliativmedizinischen Patienten und seiner Angehörigen auf der Station zu begleiten.

Zwei innovative didaktische Aspekte bilden die Grundlage des Projektes:

  • Durch die Lehre mit virtuellen Simulationspatienten werden die Studierenden an das sensible Thema Tod und Sterben herangeführt.
  • Ein interprofessionelles Team aus unterschiedlichen Berufsgruppen wie Ärzten, Psychologen, Klinikseelsorgern, Gesundheits- und Heilberuflern bietet einen umfassenden Einblick in die vielschichtige Thematik.

Auf der Lernplattform CASUS konnten die Studierenden nicht nur auf selbst produzierte Lehrfilme und Podcasts der Palliativmedizin zugreifen, es standen ihnen hier auch Online-Materialien wie Skripte, Handouts und Präsentationen zur Verfügung. Daneben konnten sie ihr Wissen anhand von Online-Lernmodulen und -tests im Selbststudium vertiefen und überprüfen. Dies erleichterte ihnen auch die Vorbereitung auf die Klausur.

Dipl.-Biol. Nicole Haack (Sonderpreis)
E-Learning in der Neurobiologie

Das Projekt "E-Learning in der Neurobiologie" hilft nicht nur Bachelor-Studierenden des dritten Semesters, die Grundlagen der Neurobiologie besser zu verstehen und die notwendigen Simulationen dazu selbst durchführen zu können, inzwischen werden die ILIAS-Lernräume auch von Studierenden aus höheren Semestern und Promotionsstudent/inn/en genutzt. Das Projekt vermittelt auf anschauliche Weise Wissen, das für alle naturwissenschaftlichen und medizinischen Fächer relevant ist.

Durch das zugrundeliegende "Blended Learning"-Konzept können die Teilnehmer – als Ergänzung zu ihren Veranstaltungen der Präsenzlehre – auf anschauliche Online-Materialien wie z.B. Skripte, Handouts und Präsentationen, Videos und Podcasts, sowie auf selbst erstellte Animationen zugreifen und ihren Lernfortschritt anhand von Online-Tests überprüfen. Es besteht sogar die Möglichkeit, sich in Foren über die eigenen Erfahrungen mit der Materie auszutauschen.

Die Studierenden lobten Frau Haack besonders für ihr herausragendes und unermüdliches Engagement. Das Projekt wurde von ihr in Eigeninitiative entwickelt und in ILIAS umgesetzt.

Kaori Fujita und Christoph Schlüter
Projekt eNihongo

Mit dem Projekt eNihongo von Kaori Fujita und Christoph Schlüter können Studierende verschiedene Lehr-Angebote zur Verbesserung der japanischen Sprache wahrnehmen.

Besonders hervorgehoben haben die Studierenden:

  • das vielfältige Angebot von Online-Tests bis Interviews
  • die effektive Möglichkeit der Lernkontrolle
  • die angebotenen Merkhilfen
  • das Lernen mittels anregender Lernspiele

Über die Plattform ILIAS haben die Studierenden die Möglichkeit, innerhalb eines Blogs Informationen zum Studiengang zu erhalten, sich über ein Forum mit Dozierenden und Studierenden auszutauschen und sich durch Lehrvideos weiterzuentwickeln.

Peter Jäger (Sonderpreis)
Virtueller Spiegelkurs HNO

Durch den von Herrn Peter Jäger initiierten virtuellen Spiegelkurs wird der Untersuchungsgang der HNO-ärztlichen Untersuchung von Anfang bis Ende beschrieben und anhand von Videos und Animationen gezeigt.

Besonders hervorgehoben haben die Studierenden:

  • die Erhöhung der Aufmerksamkeit durch gezielte Fragen zwischen den Videos
  • die Interaktivität durch Schätzfragen
  • das indirekte Vorbereiten auf das Praktikum
  • den Einsatz von Animationen zur vereinfachten Erklärung

Instrumente werden besprochen und deren Vor- und Nachteile erklärt. Am Ende der Videos werden Befunde gezeigt und die Orientierung, welche durch den Einsatz von verschiedenen Spiegeln und Endoskopen nicht selbstverständlich verstanden wird, erklärt. Hierfür werden auch Animationen eingesetzt, in denen Orientierungspunkte farblich hervorgehoben werden.

PD Dr. Frank Pillekamp
E-Learning in der Pädiatrie: Medithek und Düsselfälle

Medithek

In der Klinik für Pädiatrie steht den Studierenden die sogenannte "Medithek" mit 13 PCs zur Bearbeitung der CASUS-Fälle zur Verfügung. In diesem Raum werden die Kurseinheiten des multimedialen Lernens im Rahmen des Kurses Pädiatrie in Block F abgehalten. Dabei handelt es sich um eine tutoriell begleitete Arbeit auf der Basis von CASUS-Fällen. Das Medithek-Seminar wird von zwei studentischen Tutoren und von einem Assistenzarzt begleitet.

Düsselfälle

Innerhalb der Kinderklinik werden wichtige Fälle für die Ausbildung gesammelt und möglichst umfassend  dokumentiert. Die aus diesem Material ausgearbeiteten Kasuistiken sollen nach und nach die bereits vorhandenen Fälle innerhalb der CASUS-Anwendung ergänzen. Durch die Fallbeispiele soll den Studierenden die klinische Diagnostik innerhalb der Kinderklinik nähergebracht werden.

Dr. Michael Beurskens

Seminar mit interaktiven juristischen Fallsimulationen

Studierende erstellen »PC-Spiele« zu selbst entwickelten juristischen Fällen.

Lehreinheiten zum Urheber-, Sachen-, Handels-, Gesellschafts- und Umwandlungsrecht

Die Vorlesung wird durch online verfügbare Lerneinheiten ergänzt. Durch richtige Beantwortung der Testfragen können die Studierenden spielerisch Punkte sammeln und werden entsprechend in Rankinglisten geführt. Illustrationen und Videos visualisieren die Inhalte zusätzlich.

Verantwortlichkeit: