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E-Learning basierte Studierendeneinbindung in der Vorlesung Europarecht

Projektleitung: Dr. Daniel Busche

In großen Vorlesungen mit zahlreichen Studierenden ist es schwierig, eine angemessene Partizipation zu ermöglichen. Wortbeiträge sind auf die Einbindung einzelner Studierender begrenzt. Auch ist die Hemmschwelle, in einer großen Vorlesung zu sprechen für die meisten Studierenden sehr hoch. Zugleich ist die aktive Teilnahme an einer Vorlesung eine Schlüsselvoraussetzung für den Lernerfolg. Deshalb soll ein Umfragetool eingesetzt werden, um es jeden einzelnen Studierenden zu ermöglichen sich aktiv an der Vorlesung zu beteiligen: In regelmäßigen Abständen werden Abstimmungselemente eingesetzt, um die Konzentration und die Motivation der Studierenden zu erhöhen. Die Europarechtsvorlesung bietet sich insbesondere dafür an bereits vorhandenes Allgemeinwissen zur europäischen Integration abzufragen oder auch ein Stimmungsbild zu aktuellen politischen Fragen einzuholen. Auch kann eine erste Einschätzung zur möglichen Lösung eines Falls abgefragt werden.

Zweites wesentliches Element sind fall- oder wissensbasierte Lerneinheiten. Die Lerneinheiten sollen zum einen bereits während der Vorlesung eingesetzt werden, um den Studierenden eine interaktive Lernmöglichkeit zu bieten. Der Vorteil des Einsatzes von E-Learning Einheiten ist, dass die Studierenden sich zunächst selbstständig an der Lösung versuchen können und erst im Anschluss eine Besprechung im größeren Kreis erfolgt. Auch können die Einheiten im Anschluss für die selbstständige Wiederholung genutzt werden.

Drittens werden zusätzliche Lerneinheiten bereitgestellt, um in der Heimarbeit, die in der Vorlesung besprochenen Inhalte zu wiederholen und zu vertiefen.